Warum ich lernen musste Fleisch zu mögen

Ich persönlich war und bin nie ein großer Fleischesser gewesen, ich habe mich sogar mal eine ganze weile Vegan und Vegetarisch ernährt, und esse auch heute noch sehr oft vegetarisch. Aber in Korea wird viel und häufig Fleisch gegessen, eigentlich ständig, nahezu die meisten Gerichte beinhalten Fleisch oder es gibt Fleisch als Beilage. Jetzt ist es natürlich nicht so das man als Vegetarier in Korea verhungern müsste, allerdings stößt man schon auf Unverständnis wenn man sagt das man kein Fleisch isst.

Bei mir war es so das ich beschlossen hatte so viel wie möglich in Korea zu probieren und mich auf diese andere Esskultur einzulassen, meine Mutter glaubt das wahrscheinlich bis heute nicht da ich eigentlich ein sehr pingeliger Esser bin, und dazu gehörte dann eben auch Fleisch. Da Essen gehen in Korea außerdem einen großen sozialen Stellenwert hat, und man eigentlich nie allein essen geht und die Speisen geteilt werden, war es eigentlich auch nahezu unmöglich irgendwie darum herum zu kommen, aber wie gesagt das wollte ich ja auch gar nicht. Was auch immer diesen Sinneswandel veranlasst hatte.

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Samgyeopsal & Kimchie auf dem Grill

Denn die koreanischen Fleischgerichte sind sehr lecker und vielseitig. Was mir besonders gut gefällt ist, dass man das Fleisch meistens an einem im Tisch integrierten Grill selbst zubereiten kann. Je nach verwendetem Grill (Gas, Kohle oder Holzkohle) unterscheidet sich der Geschmack des Fleisches. Die wohl bekanntesten, und auch bei Europäern beliebtesten, Fleischgerichte sind Galbi (갈비), Samgyeopsal (삼겹살) und Bulgogi (불고기) dazu gibt es dann immer verschiedene side dishes und natürlich auch Kimchie. Mein Favorit von den dreien ist übrigens Samgyeopsal, zusammen mit etwas gegrilltem Kimchie. Falls ihr die Gelegenheit habt solltet ihr das unbedingt einmal ausprobieren. Hier im Ruhrgebiet gibt es wirklich einige sehr gute und leckere koreanische Restaurants. Meine beiden Favoriten sind das Namu in Dortmund, sowie das Gogi Matcha in Düsseldorf.

Ich liebe koreanisches Essen mittlerweile sehr, und bin froh das ich mich darauf eingelassen habe.

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